9 Gründe, jetzt mit E-Commerce anzufangen (und 4 Dinge, die Sie vorher wissen sollten).

Online Shopping ist untrennbar mit unserem Leben vernetzt. Allein 2019 wurden nur in Deutschland fast 60 Mrd. € im E-Commerce umgesetzt. Und ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen. Wenn Sie also mit dem Gedanken spielen, Ihren eigenen Online-Shop zu gründen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Und falls Sie noch unsicher sind: Wir haben 9 gute Gründe, die Sie überzeugen werden.

21. April 2021


Webshop gründen

Cornflakes, Eier und Margarine

Wussten Sie, dass es Online-Shopping schon seit 1984 gibt? Die erste Kundin war die 74-jährige Britin Jane Snowball. Sie bestellte mit Fernbedienung und Videotext Cornflakes, Eier und Margarine beim örtlichen Supermarkt. Klar – das ist Welten entfernt vom One-Click-Shopping auf dem Retina-Display Ihres Smartphones. Aber seitdem ist auch viel passiert: Ohne Amazon, Zalando und Co. Geht inzwischen gar nichts mehr und Experten prognostizieren, dass 2023 2,37 Billionen Euro mit physischen Gütern im B2C-E-Commerce-Markt umgesetzt werden. Nicht schlecht für eine Erfindung, die zum ersten Mal von einer Rentnerin in einem gemütlichen Sessel ausprobiert wurde.

Keine Limits und alles ist möglich

Das Wunderbare am Internet? Es ist nahezu grenzenlos und reicht bis in jeden noch so entfernten Winkel der Erde. Und jetzt stellen Sie sich vor: Das alles könnte Ihr Markt und Ihre Zielgruppe sein: Ihre Reichweite wäre theoretisch unbegrenzt! Und weil sich ein Online-Shop mit überschaubarem Aufwand auch mehrsprachig aufsetzen lässt, können Sie Ihre potenzielle Kundschaft auch in jeder Sprache willkommen heißen, die Ihnen vorschwebt. Mit diesen Vorteilen kann ein Ladengeschäft in der Fußgängerzone nur bedingt mithalten.

„Haben wir nicht, muss ich bestellen.“

Online-Shopping ist inzwischen der neue Standard, was das Einkaufserlebnis angeht. Im Gegensatz zum klassischen Kaufhaus können Sie sich im Web fast immer sicher sein, dass das gewünschte Produkt nicht nur vorrätig ist, sondern Sie es oftmals sogar günstiger bekommen können. Und in zeitgemäß designten Webshops mit intuitiven Benutzeroberflächen ist die Hürde für Impulskäufe sogar noch niedriger als bei den Süßigkeiten vor der Supermarktkasse. Zudem ist erwiesen, dass es Menschen leichter fällt, online Geld per Klick auszugeben, als in einem Ladengeschäft die Geldbörse zu zücken.

Der Shop in der Hosentasche

Im 21. Jahrhundert hat sich hinsichtlich des Einkaufsprozesses eine Sache grundlegend geändert: Ihre Zielgruppe hat Ihren Webshop (oder zumindest den Zugang dazu) immer in der Hosen- oder Jackentasche dabei. Wir reden natürlich vom Smartphone. In der Straßenbahn, beim Entspannen auf dem Sofa oder in der Mittagspause: Wir hängen nahezu ununterbrochen am Handy, um zu chatten, Mails zu schreiben – und natürlich, um einzukaufen. Zwei Klicks und schon ist die neue Jeans auf dem Weg zu Ihnen. Das dauert keine Minute und sorgt für sofortige Glücksgefühle. Ganz ohne Stress, Anstehen und nerviges „Kann ich Ihnen helfen?“.

Zeit für Geschichten

Eins ist klar – vom Multimilliardenkuchen E-Commerce wollen viele Menschen einen Teil abhaben. Das ist aber natürlich kein Grund zu verzagen, denn im Gegensatz zum Laden um die Ecke können Sie den Erfolg Ihres Online-Shops durch geschicktes Storytelling in den Sozialen Medien proaktiv beeinflussen. Keine Sorge: Sie müssen jetzt nicht anfangen, online Märchen zu erzählen. Storytelling beschreibt einfach nur die Idee, seinem Online-Shop durch kleine Geschichten (Content) eine eigene, unverwechselbare Identität zu verleihen, die Ihre Kundschaft anspricht. Das kann zum Beispiel der Hintergrund der von Ihnen verkauften Produkte sein. Oder wie es eigentlich dazu kam, dass Sie Ihr Unternehmen gegründet haben. Oder einige Anekdoten glücklicher Kundinnen und Kunden. Alles hilft, was dazu dient, dass Ihr E-Commerce-Unternehmen im Gedächtnis der Webseiten-Besucher:innen bleibt. Sehr gerne helfen wir Ihnen auch dabei, Geschichten für Sie zu finden und zu schreiben.

Das Leben ist unberechenbar

Die Corona-Krise hat uns deutlich vor Augen geführt, wie fragil bestimmte Bestandteile unserer Gesellschaft sind. Restaurants, Hotels, Theater, Clubs und natürlich auch die meisten Geschäfte kämpfen seit über einem Jahr ums Überleben und müssen mit immer neuen findigen Ideen versuchen, Umsatz und Infektionsschutz zu vereinbaren. Diese Herausforderungen haben Sie online nicht. Denn über eine Webseite lassen sich nicht nur Produkte und Dienstleistungen kontaktlos verkaufen. Sie können so auch ein mögliches „Click & Collect“-Angebot steuern, Aufführungen streamen oder mit Ihrer Kundschaft auch während schwieriger Zeiten in Kontakt bleiben.

24/7 geöffnet – ohne Mittagspause

Ein typisches Problem beim Einkauf in einem Ladenlokal ist die Frage: Wie sind die Öffnungszeiten? Manche Läden machen schon um 7 Uhr auf, andere erst um 11 Uhr. Mittagspause gibt es vereinzelt auch noch. Und wann schließt nochmal diese Boutique? Schon um 18 Uhr oder doch erst 2 Stunden später? Und wo suchen Sie diese Informationen? Genau – online und meistens mit Ihrem Smartphone. Da ist die Versuchung groß, das gewünschte Produkt auch lieber gleich im Web zu bestellen, als sich sperrigen Öffnungszeiten anpassen zu müssen. Wie gut, dass Ihr Geschäft online dagegen immer geöffnet hat – und nicht nur dann, wenn die meisten Menschen arbeiten müssen. Denn was gibt es Entspannteres als nach einem langen Arbeitstag abends auf dem Sofa, wenn die Kinder schlafen, noch ein wenig online zu stöbern?

Und wie hoch ist die Ladenmiete?

Während die Mieten auch für Geschäftsimmobilien vor allen in den Ballungsräumen explodieren, sind die monatlichen Ausgaben für eine Webseite überschaubar. Für Hosting und die Domain müssen Sie je nach Anforderung nur einige hundert Euro pro Jahr veranschlagen. Kein Vergleich mit den in der Regel vierstelligen Beträgen, die monatlich inzwischen sogar für Ladenlokale in Randlagen fällig werden.

Nicht vergessen: Lohn und Gehalt

In einem Ladengeschäft sollten mindesten immer zwei Menschen arbeiten, um Kundenservice auch dann zu gewährleisteten, wenn eine Person aufgrund menschlicher Bedürfnisse unabkömmlich sein sollte. Zwei Personen an bis zu sechs Tagen pro Woche: Das geht ins Geld. Online dagegen sind Sie hier flexibler unterwegs. Denn Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (sofern Sie überhaupt welche brauchen) können zeitlich hochflexibel und im Grunde von überall auf der Welt arbeiten. Natürlich kostet auch das Geld, jedoch erheblich weniger im Vergleich zu den Kosten, die notwendig sind, um ein Ladenlokal mit Personal zu bestücken.

Diese 4 Punkte sollten Sie vor Ihrem Einstieg in den E-Commerce kennen.

Sie sehen, es gibt wirklich viele gute Gründe für den eigenen Online-Shop. Aber wir wären kein vertrauensvoller Partner, wenn wir Sie nicht auch über die Aufwände und Investitionen informieren würden. Denn natürlich ist ein erfolgreiches Online-Geschäft auch mit Arbeit und Kosten verbunden:

  1. Ein Shop muss erst einmal aufgebaut werden. Je gründlicher Sie hier vorgehen, desto erfolgreicher werden Sie später sein.

  2. Für die Organisation der Produkte (Einkauf, Lager, Versand) fallen nicht unerhebliche Aufwände an.

  3. Ein großes Thema sind auch die Retouren. Hier hat Amazon durch kostenlose Rücksendungen den Maßstab gesetzt und viele Kundinnen und Kunden erwarten inzwischen, dass sie Produkte bei Nichtgefallen ganz einfach zurückschicken können.

  4. Und natürlich müssen Sie Ihren Shop auch kontinuierlich bewerben, damit der Laden brummt.

Aber keine Sorge – wir gehen all diese Themen sowie sämtliche Vor- und Nachteile eines Online-Shops detailliert mit Ihnen durch. So können Sie bestens informiert die richtige Entscheidung treffen.