Wann ist eine Webseite gut? Auf diese 10 Punkte kommt es an.

Um die Qualität einer Webseite zu beurteilen, sind neben subjektiven Vorlieben bei Design, Text und Bild vor allem unverhandelbare objektive Kriterien entscheidend. Die 10 wichtigsten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

16. März 2021


Merkmale einer guten Webseite

1. Eine gute Webseite macht einen perfekten ersten Eindruck

Wenn Sie eine Webseite zum ersten Mal besuchen, achten Sie genau auf Ihre Gedanken und Empfindungen. Was gefällt Ihnen? Was stört Sie? BesucherInnen Ihrer Webseite werden ebenso vorgehen – wenn auch unbewusst. Denn aus diesen ersten Eindrücken formt sich innerhalb von Sekunden ein Urteil über die Qualität einer Webseite. Verwirrende Navigation, ein nicht ganz stimmiges Design, holprige Formulierungen oder eine unpassende Bildwelt führen schnell zu Frust und bewirken, dass man doch lieber den Back-Button drückt und nochmal bei Google nach einem alternativen Angebot sucht.

2. Eine gute Webseite ist vertrauenswürdig

Gerade im E-Commerce-Bereich ist es entscheidend, dass eine Webseite, bzw. ein Online-Shop Vertrauen ausstrahlt. Denn schließlich wollen Sie Ihr Geld nicht irgendeiner Briefkastenfirma hinterherwerfen, ohne das bestellte Produkt oder die gewünschte Dienstleistung jemals zu erhalten. Auf folgende Punkte sollten Sie dabei achten:

  • Impressum: Sind vollständige Informationen der Webseiten-Inhaber hinterlegt?
  • Kontakt: Telefon und E-Mail sind Pflicht. Wenn Sie sich unsicher sind: Einfach mal anrufen.
  • Kundenbewertungen: Bewertungen auf der Webseite sind ein guter erster Indikator. Prüfen Sie auch bei Google Maps, ob dort ebenfalls Bewertungen vorliegen.
  • Gütesiegel: Trusted Shops, eKomi oder TÜV sind bewährt und stehen für ein geprüftes Angebot. Vorsicht vor Siegeln, von denen Sie noch nie gehört haben. Oftmals erfinden Händler selbst „Auszeichnungen“, hinter denen aber außer heißer Luft nichts steckt.
  • Über Uns: Wirken die Menschen hinter der Webseite authentisch und glaubwürdig? Oder gibt es nur leere Floskeln zu lesen?

3. Eine gute Webseite hat einen klaren Zweck

Diesen Punkt müsste man sogar noch erweitern: Eine gute Webseite hat nicht nur einen klaren Zweck – sie erfüllt diesen auch. Woran können Sie das festmachen? Die Webseite hilft Ihnen schnell und ohne viele Umstände dabei, das Problem zu lösen, weswegen Sie überhaupt erst dort gelandet sind. Wenn Sie hier nach ein paar Minuten nicht weitergekommen sind und sich langsam aber sicher erster Frust aufbaut: Nichts wie weg.

4. Eine gute Webseite ist schnell

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Zeiten der 56k-Modems, als sich Webseiten im Zeitlupe aufbauten. Das waren noch echte Geduldsproben. Zum Glück gibt es heute absolut keinen einzigen Grund mehr, warum eine Webseite langsam laden sollte. Außer Ihr Internetempfang ist schlecht. Mit 3G und einem soliden WLAN muss aber jede Seite sofort zu sehen sein. Um dies sicherzustellen, gibt es zahlreiche Werkzeuge und Maßnahmen. Ihr Webseiten-Partner sollte sich damit auskennen und Ihnen beschreiben können, wie er vorgeht, damit Tempo und Performance einer Seite gesichert sind.

5. Eine gute Webseite hat hervorragende Texte und hochwertige Bilder

Angenommen, Sie suchen nach einer besonderen Geburtstagstorte und landen auf der Webseite eines Bäckers. Aber dann fallen ihnen erst einige Rechtschreibfehler auf und auch die Bilder sind unterbelichtet, unscharf oder zu klein. Wenn der Bäcker schon bei Texten und Bildern so wenig Sorgfalt und Liebe an den Tag legt – wie sind dann erst die Torten? In der Außendarstellung einer Marke fließt alles zusammen und beeinflusst sich gegenseitig. Deswegen gibt es keine Entschuldigung für unterdurchschnittliche Texte oder Bilder auf einer Seite.

6. Eine gute Webseite hat eine verständliche Navigation

1990 ging am Kernforschungszentrum CERN in Genf die erste Webseite der Welt online. Und spätestens seit 1995 haben die Menschen gelernt, Webseiten zu benutzen. Es hat sich ein Standard etabliert, nach dem man sich auf einer Seite orientiert, wie die Inhalte benannt und gegliedert sind und was sich hinter bestimmten Schlüsselbegriffen verbirgt. „Über Uns“, „Produkte“, „Kontakt“ und „Warenkorb“ sind typische Beispiele. Hier das Rad neu zu erfinden macht keinen Sinn und ist sogar kontraproduktiv.

7. Eine gute Webseite ist bei Technik und Design auf dem neuesten Stand

Das Wunderbare bei der Entwicklung von Webseiten ist die Dynamik, die diesem Beruf innewohnt. Die Software und Hardware, mit der wir arbeiten, entwickelt sich ständig weiter – genau wie das Design. Während die Technik im Hintergrund ihren Job macht und deswegen für die meisten Webseiten-BesucherInnen keine große Rolle spielt, verhält es sich mit dem Design schon anders. Hier reichen oftmals schon kleine Elemente, um das Gefühl zu haben, auf einer Seite zu sein, die Trends kennt und geschickt umsetzt. Das Pendant zu Webseiten, die designtechnisch stehengeblieben sind, sind Wohnzimmer mit Kommoden in Gelsenkirchener Barock oder einer Wohnwand in Eiche rustikal. Kann man machen und hat auch seinen Charme – zeitgemäß ist es aber nicht (mehr).

8. Eine gute Webseite wird schnell bei Suchmaschinen gefunden

Sie können noch so viel Zeit, Geld, Liebe und Herzblut in eine neue Webseite stecken: Wenn Sie bei den Suchmaschinen nicht gefunden wird, war alles umsonst. Und mit gefunden werden meinen wir nicht, auf Seite 3 oder noch später. Denn bis dahin wagen sich die meisten Internet-NutzerInnen gar nicht vor. Die gute Nachricht: Wenn man sich auskennt und weiß, worauf zu achten ist, lässt sich mit einigen zielgerichteten Maßnahmen sicherstellen, dass eine Webseite bei den gewünschten Suchbegriffen auch gefunden wird.

9. Eine gute Webseite erfüllt alle rechtlichen Anforderungen

Bei diesem Punkt zeigt sich schnell, ob Sie es mit Profis zu tun haben. Denn die Beachtung der rechtlichen Vorgaben für das Betreiben einer Webseite erfordert Fachwissen, Fleiß und Sorgfalt – und zahlt nicht direkt auf Design, Funktionen oder Leistung der Online-Präsenz ein. Wird hier jedoch fahrlässig gehandelt, können die Folgen – etwa bei Nichteinhaltung von DSGVO oder Cookie-Richtlinie – gravierend sein.

10. Eine gute Webseite funktioniert auf jedem Gerät gleich gut

2020 lag der Anteil mobiler Internet-NutzerInnen bei 80 %. Das heiß konkret: Die meisten Menschen werden Ihre neue Webseite mit Smartphone oder Tablet nutzen. Das hat direkte Auswirkungen auf Aufbau und Design der Webseite. Denn nicht alles, was auf einem Desktop-Monitor beeindruckt, funktioniert gleichermaßen auch auf einem 5 Zoll Smartphone-Display. Wenn sich Ihr Webdesign-Partner auskennt, hat er dies jedoch berücksichtigt und entwickelt Ihre Webseite nach der Devise „mobile first“. Bedeutet: Alle Designs und Funktionen müssen zuerst auf mobilen Endgeräten funktionieren – klassische Rechner folgen erst anschließend.

Wünschen Sie für Ihr Unternehmen oder Ihr Projekt eine wirklich gute Webseite? Dann freuen wir uns sehr darauf, von Ihnen zu hören. Gemeinsam entwickeln wir Ihre optimale Online-Präsenz, die alle der oben genannten Punkte erfüllt – und noch viele mehr.